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FIA-Daten bestätigen: Red Bull baut stärksten F1-Motor nach Reglement 2026

Neue Regulierungsdaten zeigen Red Bull an der Spitze bei der Verbrennungsmotorleistung, während Mercedes zusätzliche Entwicklungstokens erhält.

Von Ruben Smit - 2026-08-26T18:09:18.000Z - 2 Min. Lesezeit

Formel-1-Antriebseinheitshersteller haben nach einer umfassenden Überprüfung durch die zuständigen Behörden ihre neuesten regulatorischen Platzierungen erhalten. Den vom Dachverband veröffentlichten Erkenntnissen zufolge behält Red Bull unter den aktuellen technischen Bestimmungen des Sports den leistungsstärksten Verbrennungsmotor im Feld. Die Bewertung erfolgt während der Eröffnungssaison des Verfahrens zur Anpassung der Motorenentwicklung und stellt einen entscheidenden Kontrollpunkt für alle teilnehmenden Hersteller dar.

Der Bewertungsprozess positionierte Mercedes in einem Rückstand von zwei bis vier Prozent im Vergleich zum Referenz-Verbrennungsmotor. Konkurrierende Hersteller wie Audi, Ferrari und Honda wurden hingegen alle jenseits einer Vier-Prozent-Marge zum führenden Aggregat eingestuft. Diese Leistungsklassen bestimmen künftige Entwicklungsspielräume im Rahmen des Dachverbands und beeinflussen direkt, wie Hersteller Leistungsrückstände während der laufenden und kommenden Saison verringern können.

Als Konsequenz aus dem Einfall in das Leistungsfenster von zwei bis vier Prozent ist Mercedes ein zusätzlicher Upgrade-Zyklus während der Saison 2026 sowie eine weitere einzelne Anpassung im Jahr 2027 gestattet. Die übrigen Hersteller – mit Ausnahme von Red Bull – haben Anspruch auf zwei zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten erworben. Red Bull selbst erhält keine zusätzlichen Entwicklungsfenster, da das Team als Anbieter der Referenz-Antriebseinheit eingestuft wurde.

Die Wettbewerbslandschaft der Saison bildet einen krassen Gegensatz zu diesen Motorleistungsbefunden. Mercedes hat in den bisher ausgetragenen zwölf Grands Prix acht Siege errungen. Im Vergleich dazu konnte Red Bull in diesem Jahr noch keinen einzigen Rennsieg erringen, obwohl das Team ein völlig neues Motorendesign und eine eigene Fertigungsstätte aufgebaut hat, um eine Antriebseinheit speziell für die aktuelle Reglementärara zu konstruieren.

Nikolas Tombazis, der Einsitzer-Direktor des Dachverbands, betonte die Gründlichkeit hinter der Bewertung. Der Überprüfungsprozess umfasste eine umfassende Datenanalyse, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse präzise und zuverlässig blieben. Der Dachverband äußerte großes Vertrauen in die Robustheit der Daten und wahrte gleichzeitig strikte Vertraulichkeit hinsichtlich des geistigen Eigentums der konkurrierenden Teams und ihrer jeweiligen Motorenhersteller.

Da es sich hierbei um das erste Jahr des Rahmens zur Entwicklungsanpassung handelt, gehen die Administratoren davon aus, dass sich bestimmte Elemente des Verfahrens weiterentwickeln werden. Gespräche zwischen dem Dachverband und allen Motorenherstellern werden das System im Laufe der Zeit voraussichtlich verfeinern. Vorerst stecken die aktuellen Ergebnisse den rechtlichen Rahmen ab, wie Teams ihre Antriebseinheiten im Streben nach größerer Wettbewerbsfähigkeit modifizieren können.

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