APEX RACEWIRE Redaktion
Fernando Alonso dementiert Spekulationen über Rückkehr zur Rallye Dakar
Fernando Alonso hat unbestätigte Berichte, wonach er sich auf eine überraschende Rückkehr zur Rallye Dakar im kommenden Jahr vorbereite, entschieden zurückgewiesen.
Von Lesley Bakker - 2026-10-09T06:48:00.000Z - 3 Min. Lesezeit
Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso hat sich zu den jüngsten Spekulationen im Paddock über seine motorsportliche Zukunft geäußert und diese dementiert. In spanischen Medien waren Berichte aufgetaucht, wonach der erfahrene Pilot zugestimmt habe, im Jahr 2027 an dem gnadenlosen Offroad-Event teilzunehmen. Diesen unbestätigten Behauptungen zufolge soll der Spanier seine aktuellen Arbeitgeber überredet haben, im kommenden Jahr bei dem legendären Wüstenrennen an den Start zu gehen. Diese Gerüchte erhielten durch kryptische Bemerkungen zu Beginn der Saison neuen Aufwind, als der Fahrer mögliche Ankündigungen in naher Zukunft andeutete.
Im Vorfeld des Großen Preises von Singapur ging der Aston Martin-Pilot direkt auf das Gerede im Paddock ein. Der 45-Jährige erklärte, dass die gleichzeitige Bewältigung von zwei intensiven Motorsportprogrammen praktisch nicht machbar sei. Alonso führte aus, dass es aufgrund körperlicher Grenzen nahezu unmöglich ist, eine komplette Formule-1-Weltmeisterschaft neben den strengen Anforderungen des Wüsten-Langstreckenklassikers zu bestreiten. Der erfahrene Rennfahrer war zuvor im Jahr 2020 während seiner Auszeit vom Grand-Prix-Sport mit Toyota bei dem Event angetreten.
Neben den Spekulationen über die Offroad-Rallye schloss der spanische Teilnehmer für die kommende Saison auch einen Wechsel in den GT3-Sport aus. Er wies darauf hin, dass der Einstieg in neue Rennsportdisziplinen beträchtliche Vorbereitung und Entschlossenheit erfordert, und warnte davor, öffentlich anzunehmen, dass solche Herausforderungen unkompliziert seien. Der Fahrer betonte, dass künftige motorsportliche Aktivitäten außerhalb des Grand-Prix-Sports von ihm selbst nach gesicherter Vorbereitung direkt verkündet würden, anstatt sie unbestätigtem Klatsch im Paddock zu überlassen.
Der Ursprung des angeblichen Dakar-Abkommens wurde auf spanische Medienberichte zurückgeführt, die auf mehrdeutige Äußerungen des Fahrers während des Großen Preises von Bahrain folgten. Das Thema wurde in den Mediensitzungen auf dem Marina Bay Circuit anschließend an Teamchef Mike Krack herangetragen. Die Teamführung räumte ein, dass etliche moderne Piloten in ihrer Freizeit häufig nach externen Rennmöglichkeiten suchen, und verwies auf Beispiele anderer Konkurrenten, die an verschiedenen Wochenenden in unterschiedlichen Kategorien wie Rallyes und GT3-Rennen antreten.
Der Teamchef von Aston Martin äußerte persönliche Unterstützung für Fahrer, die sich abwechslungsreichen Motorsport-Herausforderungen außerhalb der Formel 1 stellen. Er merkte an, dass solche Unternehmungen die im Fahrerlager verankerte Mentalität echter Rennfahrer unterstreichen, und lobte die Hingabe, die für Wettkämpfe über mehrere Disziplinen hinweg erforderlich ist. Zwar räumte der Teamchef den Reiz externer Rennaktivitäten ein, hielt sich jedoch mit der Bestätigung konkreter Vereinbarungen für seinen erfahrenen Piloten hinsichtlich der kommenden Saison zurück.
Trotz der Spekulationen um seine weiteren Rennambitionen hat der spanische Fahrer bereits bestätigt, dass er der Formel-1-Startaufstellung für mindestens eine weitere Saison erhalten bleibt. Angesichts eines expandierenden Grand-Prix-Kalenders und der nach wie vor außergewöhnlich hohen körperlichen Belastung im modernen Rennsport bleibt sein unmittelbarer Fokus fest auf seine Verpflichtungen in der Königsklasse gerichtet. Während die Meisterschaft ihre finale Phase durchläuft, bleiben weitere Herausforderungen außerhalb des Grand-Prix-Padocks fest aufgeschoben.