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Zandvoort bereitet sich auf letzten Grand Prix im Sprintformat vor

Der Formel-1-Tross ist zum letzten Mal an der niederländischen Küste, wo ein Sprintwochenende den Abschied von Zandvoort markiert.

Von Michael de Vries - 2026-08-19T10:34:00.000Z - 2 Min. Lesezeit

Der Formel-1-Tross ist in den Niederlanden eingetroffen für einen markanten Meilenstein: den letzten Großen Preis der Niederlande in Zandvoort. Seit der Rückkehr in den Rennkalender fanden hier sechs Rennwochenenden statt, doch diese zwölfte Runde der Saison 2026 bedeutet das Ende des Standorts in diesem Sport. Der Abschied findet unter erschwerten Bedingungen statt, da das Wochenende als Sprint-Event ausgetragen wird – das fünfte von sechs in dieser Saison.

Tabellenführer Kimi Antonelli reist an die Nordseeküste, um seine Führung auszubauen, auch wenn seine Form in den letzten fünf Rennen eher verhalten war. Alle Blicke richten sich auf Max Verstappen, der zweifellos im Fokus der lokalen Fans steht. Der Red-Bull-Pilot peilt seinen vierten Heimsieg an; ein Ergebnis, das die jüngste Geschichte der Strecke vor heimischem Publikum krönen würde.

Das technische Interesse konzentriert sich auch auf das hintere Feld, speziell auf Aston Martin. Nach einem aerodynamischen Update in Ungarn setzt das Team hier eine neue Honda-Antriebseinheit ein. Nachdem Fernando Alonso und Lance Stroll weite Teile der Saison hinter den Erwartungen zurückblieben, wollen sie diese technische Neuerung nun in eine konkurrenzfähige Leistung im Mittelfeld ummünzen.

Die Zeit zur Vorbereitung ist aufgrund des Sprint-Formats knapp bemessen. Der Freitag beginnt mit einer einzigen einstündigen Trainingseinheit, auf die unmittelbar das Sprint-Qualifying folgt. Da für das Sprintrennen am Samstag Regen vorhergesagt ist, bereiten sich die Teams auf die möglicherweise erste Regen-Session der Saison 2026 vor. Bei entsprechenden Niederschlägen wird der enge, hügelige Kurs von Zandvoort das Fahrerfeld vor eine harte Prüfung stellen.

Das mediale Programm beginnt am Donnerstag mit Pressekonferenzen, unter anderem mit Verstappen, Sergio Pérez und Nico Hülkenberg. Die Teamchefs, darunter Williams-Chef James Vowles und Peter Bayer von Racing Bulls, äußern sich am Freitag zu den letzten Vorbereitungen für das Gastspiel in Zandvoort.

Da dies das letzte Rennen an diesem ikonischen Ort ist, ist die Ausgangslage für die Teams eindeutig. Während die Fahrer die technischen Herausforderungen der Dünen meistern, konzentriert sich das Paddock auf die Punkteausbeute des Sprint-Formats. Ob dem Lokalmatador ein letzter Triumph gelingt, bleibt abzuwarten, doch die Atmosphäre an der Küste wird der Bedeutung des Anlasses zweifellos gerecht.

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