APEX RACEWIRE Redaktion
Cadillac bewertet Colton Hertas 'schwieriges' F2-Debüt trotz F1-Ambitionen
Cadillac-Teamchef Graeme Lowdon bestätigt einen herausfordernden Start für IndyCar-Spitzenfahrer Colton Herta in die Formel-2-Saison und betont den Lernprozess auf dem Weg zum F1-Ziel.
Von Michael de Vries - 2026-06-05T17:23:26.000Z - 2 Min. Lesezeit
Colton Hertas Einstieg in die Formel 2 war mit einigen Schwierigkeiten verbunden, eine Einschätzung, die Cadillac Formel-1-Teamchef Graeme Lowdon bestätigt. Der amerikanische Rennfahrer, der für die Saison 2026 überraschend in die Nachwuchsserie wechselte, absolviert derzeit, was Lowdon als eine „schwierige“ Debütsaison bezeichnet.
Herta kam als eine prominente Persönlichkeit aus der IndyCar-Szene in die F2, bekannt für seine Spitzenleistungen jenseits des Atlantiks. Sein Wechsel war nicht nur ein Meisterschaftswechsel, sondern ein strategischer Schritt, der direkt darauf abzielte, seinen lang gehegten Traum von der Formel 1 zu verwirklichen.
Cadillac hat bei diesem Weg eine zentrale Rolle gespielt, indem es Herta mit einer Position als Test- und Entwicklungsfahrer unterstützte. Diese Unterstützung war entscheidend und bot dem Fahrer einen Weg sowie essentielle Ressourcen, während er sich an die besonderen Anforderungen der F2-Fahrzeuge und des Rennformats anpasst.
Lowdon formulierte die maßvollen Erwartungen des Teams an Hertas ersten Vorstoß und bemerkte, dass nie erwartet wurde, er würde das Feld sofort dominieren. Diese Perspektive unterstreicht eine pragmatische Sichtweise auf die steile Lernkurve, die mit dem Übergang von einer anderen Formelsport-Disziplin in das wettbewerbsintensive F2-Feld verbunden ist.
Trotz der anerkannten Herausforderungen behielt der Cadillac-Teamchef eine positive Einstellung zu Hertas Fortschritt bei. Er hob hervor, dass Herta aktiv „unglaublich viel lernt“ und kontinuierlich „die gesteckten Ziele abhakt“, die für seine Entwicklung festgelegt wurden. Dies deutet darauf hin, dass das Team seine aktuelle Zeit in der F2 als eine strukturierte und bewusste Wachstumsphase betrachtet.
Das übergeordnete Ziel für Herta während seiner F2-Zeit bleibt klar: bedeutende Erfahrung innerhalb der Formel-1-Nachwuchskategorie zu sammeln. Dieses grundlegende Lernen wird als wesentlich für sein ultimatives Ziel angesehen, in die Königsklasse des Motorsports aufzusteigen.
Seine Anpassung wird genau überwacht, wobei Lowdons Kommentare darauf hindeuten, dass die „schwierige“ Natur seines Debüts kein Grund zur Besorgnis ist, sondern vielmehr ein erwarteter Teil des Entwicklungswegs für einen Fahrer, der die höchsten Ebenen des Rennsports anstrebt.