APEX RACEWIRE Redaktion
FIA feiert IndyCar-Rennen in Washington D.C. angesichts boomenden US-Interesses
Die FIA lobt den historischen Freedom 250 Grand Prix in Washington D.C. und hebt das florierende amerikanische Motorsportengagement und Wirtschaftswachstum hervor.
Von Hans van den Broekma - 2026-08-23T20:54:00.000Z - 2 Min. Lesezeit

Der Automobil-Weltverband FIA hat die erfolgreiche Ausrichtung des NTT INDYCAR SERIES Freedom 250 Grand Prix in Washington D.C. gewürdigt. Die Veranstaltung brachte den professionellen Rennsport im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der Vereinigten Staaten direkt in die Bundeshauptstadt. Tausende Zuschauer säumten die Strecke und erlebten, wie der in Florida geborene Pilot Kyle Kirkwood vor vollen Rängen den Sieg einfuhr.
Das historische Rennen fand in einer Phase beachtlichen Wachstums für den Rennsport im ganzen Land statt. Das Formel-1-Publikum in den Vereinigten Staaten ist spürbar gewachsen und erreichte landesweit einen Rekordwert von 76,3 Millionen interessierten Fans. Wirtschaftsdaten aus dem Jahr 2025 unterstreichen diesen Aufwärtstrend zusätzlich und zeigen, dass die heimische Motorsportindustrie eine wirtschaftliche Wertschöpfung von 69,2 Milliarden US-Dollar generierte und über 318.000 Arbeitsplätze sicherte.
In Zusammenarbeit mit ihrem offiziellen Mitgliedsclub, dem Automobile Competition Committee for the United States, beaufsichtigt und unterstützt die FIA den nationalen Motorsport seit über sieben Jahrzehnten. Die Vereinigten Staaten nehmen nach wie vor eine herausragende Position im internationalen Wettbewerb und in der Automobilinnovation ein. Das Land wird 2026 fünf FIA-Rennen im Rahmen von drei verschiedenen FIA-Meisterschaften ausrichten, ergänzt durch bevorstehende Rückkehrer wie die FIA World Rally Championship und die Kart-Weltmeisterschaften.
FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem lobte die Zusammenarbeit hinter der Veranstaltung in Washington. Er sprach Präsident Donald J. Trump, Vizepräsident JD Vance, der Regierung, INDYCAR und dem Automobile Competition Committee for the United States seine Glückwünsche aus. Ben Sulayem hob insbesondere Roger Penske und den Vorsitzenden des Freedom 250 Grand Prix, Bud Denker, dafür hervor, dass sie parteiübergreifende Unterstützung gesichert und das hochkarätige Event in atemberaubendem Tempo auf die Beine gestellt hatten.
Mit Blick auf das größere Gesamtbild betonte Ben Sulayem, dass die aktuelle Ära eine der spannendsten Phasen für den Rennsport in Nordamerika darstelle. Er verwies auf die ungeheure Leidenschaft der amerikanischen Fans und die Stärke der lokalen Automobilbranche als entscheidende Bestandteile der internationalen Präsenz des Sports. Der Dachverband bekundete seine Ambition, auf dieser Dynamik aufzubauen und weitere Möglichkeiten für Teilnehmer, Industriepartner und Zuschauer in der gesamten Region zu schaffen.
Die operative Präsenz der FIA in den Vereinigten Staaten erstreckt sich auf die sportliche Führung, die Durchsetzung von Sicherheitsbestimmungen, technische Vorschriften und die Organisation internationaler Meisterschaften. Durch die kontinuierliche Zusammenarbeit mit der lokalen Rennsport-Community teilt der Verband weiterhin sein Fachwissen und treibt die Sicherheitsprotokolle über mehrere Disziplinen hinweg voran, während der amerikanische Motorsport ein neues Kapitel der Sichtbarkeit und Expansion aufschlägt.