APEX RACEWIRE Redaktion

Alonso ortet Motorenhürden nach Honda-Spec 2 in Zandvoort

Fernando Alonso gibt zu, dass Aston Martin Hondas neue Power Unit nach sofortigen Fahrbarkeitsproblemen im Sprint-Qualifying anpassen muss.

Von Ruben Smit - 2026-08-21T17:03:35.000Z - 2 Min. Lesezeit

Photo: Zlphmcfa / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Aston Martin hat beim Großen Preis der Niederlande die zweite Spezifikation von Hondas V6-Antriebseinheit eingeführt. Es ist die einzige geplante Hardware-Neuerung des japanischen Herstellers während der laufenden Saison. Sowohl Fernando Alonso als auch Teamkollege Lance Stroll haben die modifizierten Komponenten erhalten, um im restlichen Verlauf der Meisterschaft spürbare Leistungszuwächse zu erzielen.

Trotz der Mehrleistung der überarbeiteten Power Unit bringt die neue Hardware die erwarteten Komplikationen mit sich. Im Fahrerlager hatte man mit einer Einlaufphase gerechnet, doch der Übergang wirkt sich unmittelbar auf das Fahrverhalten beim Verzögern und in den Bremszonen rund um den Kurs von Zandvoort aus.

Fernando Alonso kämpfte während der Sprint-Qualifyings sichtlich um die Kontrolle und stellte fest, dass die veränderten Motorcharakteristiken das Platzieren des Autos erschweren. Der zweimalige Weltmeister räumte ein, dass enormer Einsatz nötig war, um den Boliden auf dem Asphalt zu halten, während die Ingenieure daran arbeiten, die gestiegene Leistung fahrbar zu machen.

Der Spanier verwies speziell auf Schwierigkeiten, das Auto beim Einlenken in die Kurve effektiv zu verlangsamen. Diese Übergangsphasen sind auf dem engen und welligen Kurs in den Niederlanden von entscheidender Bedeutung, da die Stabilität beim Anbremsen darüber entscheidet, wie viel Schwung ein Pilot durch die Kurvenmitte mitnehmen kann.

Honda und Aston Martin hatten diese Reibungspunkte bei der Terminierung der zweiten Spezifikation einkalkuliert. Die Einführung eines Motoren-Updates während der Saison erfordert stets Kompromisse, während Software-Kennfelder und Energierückgewinnungssysteme an das veränderte Verbrennungsprofil sowie die elektrische Leistungsabgabe angepasst werden.

Da an einem Sprint-Wochenende nur wenig Fahrzeit zur Verfügung steht, bleibt dem Team ein enges Zeitfenster, um die Fahrbarkeitsmängel vor den entscheidenden Sessions zu beheben. Die Ingenieure werden sich stark auf die am Freitag gesammelten Telemetriedaten stützen, um die Softwareeinstellungen neu zu kalibrieren und beiden Fahrern eine berechenbarere Basis zu geben.

Alonso machte unmissverständlich klar, dass eine weitere Optimierung zwingend erforderlich ist, wenn man das volle Potenzial von Hondas neuester Hardware ausschöpfen möchte, ohne dass die Fahrer permanent gegen unerwartetes Handling ankämpfen müssen. Der Fokus richtet sich nun auf nächtliche Anpassungen in der Garage, um die Aggressivität des Motors zu zähmen, bevor die Action auf der Strecke weitergeht.

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