APEX RACEWIRE Redaktion
McLaren mit rotierendem Heckflügel nach Ferrari-Innovation in Verbindung gebracht
Paddock-Gerüchte legen nahe, dass McLaren an einer eigenen Version des rotierenden Heckflügel-Konzepts von Ferrari arbeitet. Wann das Upgrade sein Streckendebüt feiert, ist vom Team noch nicht bestätigt.
Von Ruben Smit - 2026-08-10T09:30:39.000Z - 2 Min. Lesezeit

Unbestätigte Berichte aus dem Paddock deuten darauf hin, dass McLaren derzeit an einer umgedrehten Heckflügel-Baugruppe arbeitet, die vom Pionierdesign von Ferrari inspiriert ist, wobei ein konkreter Zeitplan für den Renneinsatz weiterhin unbestätigt bleibt. Technischer Direktor Neil Houldey räumte ein, dass das Team enttäuscht darüber war, das neuartige Konzept nicht so schnell wie die italienischen Rivalen erkannt zu haben, während sich die Ingenieursteams im gesamten Feld in das brandneue Reglement für 2026 vertiefen.
Das Design, das im Paddock allgemein als 'Macarena'-Heckflügel bekannt ist, stellt eine von mehreren prägenden aerodynamischen Interpretationen unter dem neuen technischen Regelwerk dar. McLaren setzt die Entwicklung seiner eigenen Version des rotierenden Heckflügels fort, wobei unbestätigte Berichte darauf hindeuten, dass das Team eine Einführung zu einem unbestimmten Zeitpunkt nach der Sommerpause anstrebt.
Teamchef Andrea Stella hält sich weiterhin bedeckt darüber, wann der neue Flügel seinen ersten Renneinsatz am Auto erleben wird. Während das Team beabsichtigt, seine Adaption des rotierenden Konzepts in Zukunft einzusetzen, betonte Stella einen pragmatischen Ansatz und bestätigte, dass McLaren das Upgrade erst bringen wird, wenn die Ingenieursziele und betrieblichen Anforderungen erfüllt sind.
Dieser vorsichtige Ansatz geht dem Vernehmen nach direkt auf die Funktionsweise des rotierenden Heckflügels im Betrieb zurück. Anstatt eine sofortige Einführung zu erzwingen, nimmt sich die technische Mannschaft von McLaren Zeit, um die aerodynamischen Eigenschaften und betrieblichen Anforderungen des umgedrehten Mechanismus zu verstehen, bevor er unter Rennbedingungen eingesetzt wird.
Spekulationen im Paddock deuteten zwar darauf hin, dass McLarens Zögern eine Reaktion auf Rückschläge der Konkurrenz sein könnte, Berichte weisen jedoch darauf hin, dass das Team seinen Zeitplan völlig eigenständig bestimmt. Die Entscheidung, den neuen Flügel nicht zu überstürzen, steht nach unserem Kenntnisstand in keinem Zusammenhang mit den wohlbekannten Problemen von Red Bull mit einem ähnlichen Heckflügeldesign.
Innovationen sind zu einem zentralen Schwerpunkt geworden, während sich die Teams an die Herausforderungen des Reglements für 2026 anpassen. Ferraris früher Vorstoß mit dem umgedrehten Heckflügelkonzept zog die Aufmerksamkeit der Konkurrenz auf sich und veranlasste rivalisierende Technikteams zu prüfen, ob die Übernahme eines ähnlichen rotierenden Flügel-Layouts im verbleibenden Saisonverlauf nennenswerte aerodynamische Gewinne bringen könnte.
Ob McLarens Version des 'Macarena'-Flügels die Erwartungen erfüllt, wenn sie schließlich auf die Strecke kommt, bleibt vorerst unbestätigt. Mit einer angestrebten Einführung nach der Sommerpause balanciert das Team weiterhin zwischen aggressiver technischer Entwicklung und der pragmatischen Notwendigkeit von Bauteilstabilität sowie aerodynamischer Konsistenz.