APEX RACEWIRE Redaktion

Aston Martin bringt in Zandvoort ein Upgrade für die Honda-Antriebseinheit

Das Team setzt an diesem Wochenende die neueste Spezifikation des Honda-Motors ein, um an die jüngsten Leistungssteigerungen anzuknüpfen.

Von Ruben Smit - 2026-08-18T14:33:14.000Z - 2 Min. Lesezeit

Photo: John Chapman ( Pyrope ) / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0

Aston Martin wird beim kommenden Großen Preis der Niederlande eine aktualisierte Honda-Antriebseinheit in seinen Rennwagen integrieren. Diese technische Überarbeitung stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Zusammenarbeit zwischen dem Hersteller und dem Team aus Silverstone dar, da beide Seiten den Schwung aus der Mitte der Saison weiter nutzen wollen.

Die Ankunft des neuen Motors folgt auf einen ersten Shakedown, der Ende letzten Monats auf dem Hungaroring stattfand. An diesem Mittwoch im Rahmen eines Filmtags konnte das Team die aktualisierte Hardware unter kontrollierten Bedingungen auf Herz und Nieren prüfen, was eine frühzeitige Einschätzung des Zusammenspiels von Antriebseinheit und Chassis ermöglichte.

Diese Entwicklung kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für das Team, das kürzlich seine B-Spec-Konfiguration des AMR26 vorstellte. Dieses umfangreiche Aero-Update in Ungarn sorgte für einen spürbaren Geschwindigkeitszuwachs, sowohl auf der Einzelrunde im Qualifying als auch über die Renndistanz. Durch die Kombination der überarbeiteten aerodynamischen Plattform mit dieser neuesten Motor-Iteration will Aston Martin seine Position im engen Mittelfeld festigen.

Während das Team die Einführung des Motors als wichtigen Meilenstein in der aufstrebenden Partnerschaft mit Honda bezeichnet, wurden keine spezifischen Leistungsdaten oder internen Testergebnisse veröffentlicht. Beobachter im Paddock werden genau verfolgen, wie sich die Drehmomententfaltung und die Energierückgewinnung der neuen Einheit auf die besonderen Anforderungen des Kurses in Zandvoort auswirken.

Über das genaue Ausmaß der Upgrades herrscht noch ein gewisses Rätselraten. Obwohl der Hersteller bestätigt hat, dass es sich um eine klare Weiterentwicklung handelt, ist noch unklar, wie stark der Fokus auf reiner Leistung im Vergleich zu Langlebigkeit und thermischer Effizienz lag, die notwendig sind, um Strafen in der Schlussphase der Meisterschaft zu vermeiden.

Während sich das Team auf den Einsatz in den Niederlanden vorbereitet, liegt der Druck auf einem reibungslosen Wechsel des Motors. Da das Feld derzeit so eng beieinander liegt, könnten Probleme mit der Zuverlässigkeit oder der Softwarekalibrierung während des Freitagstrainings teuer werden. Der Fokus liegt nun darauf, ob diese Hardware-Änderung den Leistungstrend bestätigen kann, der mit der Einführung des B-Spec-Autos begonnen hat.

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