APEX RACEWIRE Redaktion
Bericht abgelehnt: EDRC-Event in der Tierp Arena vom Formel-1-Fokus ausgeschlossen
Ein Bericht über Colin Millars ersten Top-Fuel-Sieg in der Tierp Arena wurde gemäß der Redaktionsrichtlinie abgelehnt, die die Berichterstattung ausschließlich der Formel 1 vorbehält.
Von Sanne Vermeer - 2026-08-10T12:22:00.000Z - 3 Min. Lesezeit
Ein Beitrag über den zweiten Lauf der FIA Drag Racing Europameisterschaft in der schwedischen Tierp Arena wurde aufgrund der strikten Richtlinie der Website, ausschließlich über die Formel 1 zu berichten, von der Veröffentlichung ausgeschlossen. Die zugrunde liegende Pressemitteilung behandelte die Summit Racing Equipment Internationals, bei denen Debütant Colin Millar seinen ersten Sieg in der Kategorie Top Fuel feierte, indem er die amtierende Europameisterin Susanne Callin besiegte.
Millar, der für RF Motorsport antritt, sicherte sich die Pole-Position, bevor er im direkten Finale auf Callin traf. Callin hatte den Auftakt in Santa Pod gewonnen, verlor jedoch bei ihrem letzten Versuch die Traktion. Millar nutzte ihren Rückschlag aus und erzielte mit einem Lauf von 4,55 Sekunden seinen ersten Klassensieg in seiner Premierensaison in der Top-Fuel-Kategorie.
Das Quellmaterial beschrieb zudem das Geschehen in drei weiteren Wettbewerbsklassen in der Tierp Arena, beginnend mit den Eliminations der Klasse Pro Modified. Die Erstplatzierten der Qualifikation dominierten die Auftaktrunde, indem sie die untersten acht gesetzten Fahrer eliminierten, was das Event für die Titelkandidaten David Vegter und Mats Eriksson nach schwachen Qualifikationsleistungen vorzeitig beendete.
Jere Rantaniemi zog durch einen Sieg über Jens Lönngren ins Halbfinale ein und setzte sich dort gegen Stian Rusånes durch, nachdem Rusånes zuvor den ehemaligen Meister Michael Gullquist ausgeschaltet hatte. Auf der gegenüberliegenden Seite des Tableaus erzielte Michel Tooren im Halbfinale eine Zeit von 5,846 Sekunden, jedoch kam Andres Arnover aufgrund einer schnelleren Reaktionszeit weiter. Rantaniemi holte schließlich den Finalsieg mit einem Lauf von 5,80 Sekunden gegen Arnovers 5,83-Sekunden-Versuch.
In der Klasse Top Methanol gab es früh eine Überraschung, als der an Nummer zwei gesetzte Titelverteidiger Sandro Bellio gegen den Rookie Isak Lagg die Traktion verlor. Lagg unterlag anschließend im Halbfinale dem Santa-Pod-Sieger Timo Habermann, der zuvor Isaks Vater Jonny Lagg eliminiert hatte. Der Qualifikationsbeste Tony Bryntesson erreichte das Finale, nachdem Jonas Staflund in Runde eins gescheitert war und Tina Høst Nedregård im Halbfinalduell einen Frühstart (Red-Light) begangen hatte.
Habermann erlitt bei seinem Halbfinalsieg einen schweren Motorschaden, der ihn an der Teilnahme am Finale hinderte. Dieser Ausfall bescherte Bryntesson einen Solo-Lauf (Bye Run), mit dem er den Gesamtsieg in der Klasse Top Methanol sicherstellte. In der Pro Stock erwischte der Qualifikationsbeste Jimmy Ålund unterdessen einen schlechten Start und verlor im Halbfinale gegen Simon Ekengren die Traktion, während Robin Norén mit einer Zeit von 6,67 Sekunden Richard Sundblom schlug.
Ekengren sicherte sich anschließend den Klassensieg in der Pro Stock, nachdem Norén in einem rein schwedischen Finale mit Traktionsproblemen zu kämpfen hatte, und egalisierte dabei das frühere Tempo seines Rivalen mit einem Lauf von 6,67 Sekunden. Trotz der detaillierten Rennberichterstattung in der FIA-Mitteilung fällt die Veranstaltung vollständig außerhalb des Rahmens des Grand-Prix-Sports. Die Drag Racing Europameisterschaft zieht als Nächstes für die NitrOlympX an den Hockenheimring, bevor sie im September in Santa Pod endet.