APEX RACEWIRE Redaktion
Liam Lawson fährt für Red Bull beim Pirelli-Reifentest in Mugello
Liam Lawson setzte seine jüngsten Einsätze für Red Bull bei einem zweitägigen Pirelli-Entwicklungstest in Mugello fort.
Von Michael de Vries - 2026-08-28T14:00:31.000Z - 2 Min. Lesezeit

Formel-1-Reifenlieferant Pirelli hat in dieser Woche in Mugello einen zweitägigen Entwicklungstest absolviert und dabei mit McLaren, Red Bull und Audi zusammengearbeitet, um die für die Saison 2027 vorgesehenen Mischungen zu erproben. An Mittwoch und Donnerstag wurde auf der Strecke aktiv gefahren, wobei der Schwerpunkt speziell auf den drei härtesten Gummimischungen des Herstellers lag, die von der C1- bis zur C3-Mischung reichen.
Liam Lawson kehrte am Mittwoch für Red Bull ins Cockpit zurück und setzte damit eine arbeitsreiche Phase fort, nachdem er am vergangenen Grand-Prix-Wochenende in Zandvoort den verletzten Isack Hadjar vertreten hatte. Lawson absolvierte am Mittwoch 116 Runden und fuhr eine persönliche Bestzeit von 1:22,297 Minuten, während er sich stark auf die C2-Reifenspezifikation konzentrierte.
Oscar Piastri teilte sich am Mittwoch im McLaren die Strecke, absolvierte 93 Runden und erzielte eine Bestzeit von 1:21,358 Minuten. Im Gegensatz zu Lawson probierte der Australier alle drei vom italienischen Hersteller bereitgestellten härtesten Mischungen aus, weshalb die jeweiligen Rundenzeiten aufgrund unterschiedlicher Fahrpläne und Testziele von Pirelli nicht direkt vergleichbar waren.
Der zweite Testtag am Donnerstag brachte eine neue Fahrermechanik auf die toskanische Strecke. Weltmeister Lando Norris übernahm die Testarbeit für McLaren, absolvierte 115 Runden und fuhr mit 1:21,899 Minuten die Bestzeit des Tages, wobei er sich ausschließlich auf verschiedene C2-Prototypenkonzepte konzentrierte.
Red Bull setzte am Donnerstag Ersatzfahrer Ayumu Iwasa ein, der 117 Runden abspulte und eine Bestzeit von 1:23,414 Minuten erreichte – als einziger Fahrer des Tages, der alle drei Zielmischungen testete. Gleichzeitig ging Audi mit Nico Hülkenberg an den Start, der umgerechnet eine Renndistanz von 121 Runden zurücklegte, eine Bestzeit von 1:24,012 Minuten erzielte und seine Auswertungsarbeit zwischen den C2- und C3-Spezifikationen aufteilte.
Über den zweitägigen Entwicklungstest hinweg sammelten die teilnehmenden Teams von McLaren, Red Bull und Audi insgesamt 2.948 Kilometer an Daten für den Reifenhersteller. Die Testfahrten für die kommenden Gummigenerationen werden am 15. und 16. September in Imola fortgesetzt, wo Ferrari und Racing Bulls die Testverantwortung übernehmen.