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Kimi Antonelli setzt Bestzeit vor dem Sprint-Qualifying in Zandvoort

Kimi Antonelli sicherte sich die Bestzeit im ersten Training in Zandvoort vor Lando Norris und George Russell zum Formel-1-Neustart.

Von Michael de Vries - 2026-08-21T11:59:47.000Z - 2 Min. Lesezeit

Die Formel 1 hat ihren Betrieb in Zandvoort wieder aufgenommen. Kimi Antonelli sicherte sich dabei die Bestzeit im Auftakttraining zum Großen Preis der Niederlande. Das Fahrerlager kehrte aus der obligatorischen Sommerpause zurück und traf auf unberechenbare Küstenbedingungen, die den Grundstein für ein intensives Wochenende im Sprint-Format legen.

Antonelli pilotierte seinen Wagen mit beeindruckender Geschwindigkeit über den anspruchsvollen Kurs und setzte eine Benchmark, der das übrige Feld hinterherfuhr. Seine Leistung am Vormittag etablierte eine frühe Hackordnung, während die Teams versuchten, Fabriksimulationsdaten mit dem realen Fahrverhalten auf dem Asphalt abzugleichen.

Direkt hinter dem Spitzenreiter sortierte sich Lando Norris ein, der den zweiten Platz im Klassement belegte. Der McLaren-Pilot hielt den Druck während der gesamten Session hoch, fuhr starke Sektorenzeiten und zeigte ein frühes Tempo, da das Team aus Woking an seine jüngste Entwicklungskurve anknüpfen will.

Die Top drei komplettierte George Russell, womit drei verschiedene Konstrukteure die Spitze anführen. Russell steuerte sein Auto durch die steilüberhöhten Kurven der nordholländischen Strecke und sammelte wichtige Basisdaten, während die Ingenieure vor den gezeiteten Nachmittagssessions die Pirelli-Mischungen bewerteten.

Die Wiederaufnahme des Fahrbetriebs bedeutet auch den sofortigen Zeitdruck des Sprint-Wochenendes. Mit nur einer einzigen Trainingsstunde vor dem direkten Gang ins Sprint-Qualifying hatten Ingenieure und Fahrer ein extrem enges Vorbereitungsfenster ohne den Luxus nächtlicher Abstimmungsarbeiten.

Die Streckenbedingungen in Zandvoort blieben ein ständiges Gesprächsthema, da böiger Wind und rauer Asphalt die Fahrzeugbalance auf die Probe stellten. Auch das Verkehrsmanagement erwies sich auf dem schmalen, unebenen Asphaltband als unmittelbare Herausforderung, sodass die Teams ihre Ausfahrten im vollen Vormittagstraining exakt timen mussten.

Der Fokus richtet sich nun auf die sportlich relevanten Sessions im weiteren Tagesverlauf, in denen die im Training ermittelte Hierarchie erstmals ernsthaft auf die Probe gestellt wird. Das Sprint-Qualifying am Nachmittag bestimmt die Startaufstellung für das kürzere Rennen am Samstag, wodurch eine fehlerfreie Ausführung ab den ersten Runden von enormer Bedeutung ist.

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