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FIA-Präsident Ben Sulayem trifft Präsident Aliyev zum zehnjährigen F1-Jubiläum in Baku

FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem traf den aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev in Baku, um ein Jahrzehnt Straßenrennen zu feiern.

Von Sanne Vermeer - 2026-09-26T17:09:00.000Z - 3 Min. Lesezeit

Motorsport race track Circuit Zandvoort Formula one Grandprix (47856557161)
Photo: dronepicr / Wikimedia Commons · CC BY 2.0

Der Präsident der Fédération Internationale de l'Automobile, Mohammed Ben Sulayem, ist in Baku mit dem Präsidenten der Republik Aserbaidschan, Ilham Aliyev, zusammengekommen, um ein Jahrzehnt Spitzensport auf dem anspruchsvollen Stadtkurs der Metropole zu bilanzieren. Das hochrangige Treffen fiel mit dem Rennwochenende des Großen Preises von Baku zusammen und markierte genau zehn Jahre, seit das Land die Weltmeisterschaft erstmals auf seinen Uferstraßen empfing. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Transformation des Landes zu einem bedeutenden Zentrum für den internationalen Sport sowie die beständige Partnerschaft zwischen den lokalen Sportbehörden und dem Weltverband.

Während des offiziellen Austauschs befassten sich beide Führungspersönlichkeiten mit den weitreichenderen Auswirkungen großer Sportveranstaltungen auf die lokale Infrastruktur und die internationale Vernetzung. Baku hat sich innerhalb des Rennkalenders eine unverwechselbare Identität erworben, die historische Architektur mit den Anforderungen eines modernen Stadtzentrums verbindet. Regierungsvertreter und Sportfunktionäre betonten, dass dieses langfristige Engagement veranschaulicht, wie eine klare Vision ein Gastgeberland erfolgreich vor einem weltweiten Publikum präsentieren und gleichzeitig Tourismus sowie wirtschaftliches Interesse ankurbeln kann.

Über den Rennsport hinaus beleuchteten die Gespräche auch den breiteren Rahmen von Mobilitätsinitiativen, die vom Weltverband unterstützt werden. Präsident Ben Sulayem hob die Bedeutung der Zusammenarbeit mit regionalen Mitgliedsorganisationen, darunter der aserbaidschanische Automobilverband, hervor, um sicherere Straßennetze und zugängliche Transportsysteme zu fördern. Da das Land weiterhin in die Modernisierung seiner Infrastruktur investiert, bleibt die regionale Vernetzung ein zentraler Schwerpunkt für sowohl die Regierungsstrategie als auch die Entwicklungsziele des Verbands.

Mit Blick auf das Jubiläum äußerte sich der FIA-Präsident bewundernd über die Fortschritte seit dem Eröffnungsrennen vor zehn Jahren. Er betonte, dass der anhaltende Erfolg der Veranstaltung auf einer akribischen Organisation und einem gemeinsamen Bekenntnis zur Qualitätssteigerung sowohl im Motorsport als auch in der alltäglichen Mobilität beruht. Die Gespräche streiften zudem die Nachwuchsförderung, um sicherzustellen, dass die Präsenz eines Weltmeisterschaftslaufs greifbare Chancen für lokale Nachwuchstalente und Motorsportprofis schafft.

Die fortlaufende Beziehung zwischen dem Weltverband und den aserbaidschanischen Organisatoren ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Stärkung der Verbindungen in der Region. Durch die Brückenfunktion zwischen Europa und Asien nimmt das Gastland eine einzigartige geografische Position ein, die umfassendere Initiativen in den Bereichen Verkehrssicherheit, Nachhaltigkeit und technologische Innovation unterstützt. Interessenvertreter aus Regierung und Sportsektor kamen neben der Präsidentendedelegation zusammen, um künftige Wege der Zusammenarbeit abzustecken, damit das Erbe des Stadtkurses weit über das Rennwochenende hinauswirkt.

Während sich das sportliche Geschehen auf dem Asphalt entfaltete, unterstrichen die administrativen Treffen das komplexe Ökosystem, das für die Ausrichtung eines modernen Meisterschaftslaufs erforderlich ist. Von der logistischen Planung bis zur kommunalen Zusammenarbeit diente das Jubiläum als Maßstab für künftige Auflagen im Kalender. Beide Führungsteams bekräftigten ihr Bekenntnis zur Wahrung hoher Standards in puncto Sicherheit, faireem Wettbewerb und nachhaltigem Wachstum, während die Region dem nächsten Kapitel des Sports entgegenblickt.

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