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Hadjar fällt für Monza aus: Lawson behält Red Bull-Cockpit beim Italien-GP

Red Bull hat bestätigt, dass Isack Hadjar in Monza fehlt, um die Genesung seiner Handgelenksverletzung nicht zu überstürzen. Liam Lawson bleibt neben Max Verstappen, Hadjar peilt ein Comeback in Spanien an.

Von Michael de Vries - 2026-09-02T18:20:51.000Z - 2 Min. Lesezeit

Red Bull hat Isack Hadjar offiziell für den Großen Preis von Italien an diesem Wochenende abgemeldet und bestätigt, dass Liam Lawson in Monza weiterhin an der Seite von Max Verstappen fahren wird, während der Franzose seine Handgelenksverletzung auskuriert. Damit bleibt die Fahrerpaarung des Spitzenteams im Vergleich zum vorherigen Rennen unverändert: Lawson bestreitet seinen zweiten Einsatz in Folge für die A-Mannschaft.

Die Entscheidung fiel zwei Tage vor Beginn des Fahrbetriebs im 'Temple of Speed' und beendete Hadjars Hoffnungen auf ein sofortiges Comeback. In einer offiziellen Mitteilung erklärte Red Bull, Hadjar mache nach der in der Sommerpause erlittenen Verletzung zwar ermutigende Fortschritte, das Team werde seine Rehabilitation jedoch genau beobachten und bei seiner Rückkehr ins Renngeschehen keinerlei unnötige Risiken eingehen.

Hadjar hatte sich das kuriose Handgelenksproblem bei einer routinemäßigen Trainingseinheit vor dem Großen Preis der Niederlande zugezogen, was ihn erstmals in seiner Motorsportkarriere zum Zuschauen zwang. Anfang der Woche räumte der französische Pilot in den sozialen Medien ein, dass die Rolle des Zuschauers Neuland für ihn sei. Es handele sich um die erste Verletzung seiner gesamten Laufbahn, und er sei unglücklich darüber, auf der Bank zu sitzen, anstatt jede Runde im Auto zu drehen. Obwohl er über eine schnelle Heilung und verbesserte Beweglichkeit des Gelenks berichtete, setzte sich letztlich die medizinische Vorsicht durch.

Der Entschluss sorgt für personelle Stabilität in beiden von Red Bull unterstützten Teams vor dem Highspeed-Wochenende in Monza. Da Lawson im Stammteam verbleibt, wird Yuki Tsunoda den Neuseeländer weiterhin bei Racing Bulls vertreten. Dieses Arrangement spiegelt das in den Niederlanden genutzte Setup wider und verhindert kurz vor dem ersten freien Training weitere Unruhe in beiden Boxen.

Der Zeitpunkt ist ein bitterer Rückschlag für Hadjar, der vor der Sommerpause mit einer herausragenden Serie von sieben Top-6-Platzierungen in Folge geglänzt hatte. Diese Konstanz brachte ihm den achten Platz in der Fahrer-Weltmeisterschaft ein, knapp vor Lawson auf Rang neun. Lawson nutzte seine überraschende Einberufung und belegte in Zandvoort Rang sieben – die Fortsetzung einer starken Saison, in der er bei Zielankunft lediglich zweimal ohne Punkte blieb.

Offen bleibt, ob Hadjar am kommenden Wochenende beim Großen Preis von Spanien auf dem neuen Madring-Kurs einsatzbereit sein wird. Monza bildet den Auftakt eines fordernden 'Back-to-Back'-Rennblocks, und Red Bull hat noch keinen festen Termin genannt, an dem Hadjar wieder die Freigabe erhält. Die Zwangspause in Italien verschafft ihm entscheidende Regenerationszeit; ob das Handgelenk den g-Kräften eines Grand-Prix-Kurses sieben Tage später gewachsen ist, bleibt im Fahrerlager jedoch eine offene Frage.

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