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Binotto weist Audi-Gerüchte um Sainz und Piastri zurück

Audi-Projektleiter Mattia Binotto hat Paddock-Gerüchte um Carlos Sainz und Oscar Piastri zurückgewiesen. Er betont, mit Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto vollkommen zufrieden zu sein.

Von Michael de Vries - 2026-08-10T10:53:04.000Z - 2 Min. Lesezeit

Mattia Binotto hat unbestätigte Paddock-Gerüchte entkräftet, die Carlos Sainz und Oscar Piastri mit Audi in Verbindung bringen, und spricht dem aktuellen Fahrer-Duo Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto sein volles Vertrauen aus. Der Audi-Projektleiter stellte klar, dass der deutsche Hersteller keinerlei Anlass sieht, seine Pläne während der laufenden Vorbereitungen auf das Formel-1-Engagement zu ändern.

Im Fahrerlager waren Spekulationen aufgekommen, wonach Audi für 2027 entweder Sainz oder Piastri ins Visier nehmen könnte. Binotto wies diese Berichte auf Nachfrage von Journalisten zurück und merkte an, dass er kaum Zeitungen lese und erst durch Medienanfragen von dem angeblichen Interesse erfahren habe.

Zentral für Binottos Haltung ist seine vollständige Zufriedenheit mit der aktuellen Fahrerpaarung. Während externe Beobachter, darunter der ehemalige Rennfahrer Allan McNish, Hülkenberg und Bortoleto als klassische Kombination aus Routine und jugendlicher Hoffnung einstufen, bewertet Binotto die Situation pragmatischer. Für ihn verfügen beide Fahrer über puren Speed, was Audi das nötige starke Fundament verschafft.

Binotto räumte ein, dass die Verbindung zwischen Sainz und Audi aufgrund ihrer gemeinsamen Vergangenheit bei Ferrari auf der Hand liege. Sainz hatte 2024 intensive Gespräche mit Audi geführt, als er nach der Verpflichtung von Lewis Hamilton bei Ferrari ein neues Cockpit suchte. Obwohl Sainz schließlich bei Williams unterschrieb — wo er in seiner Debütsaison für das Team aus Grove zwei Podestplätze erzielte —, hat ein deutlicher Leistungsabfall von Williams in diesem Jahr erneut Spekulationen über seine langfristige Zukunft ausgelöst.

Statt sich an den Gerüchten zu stören, sieht Binotto die anhaltenden Spekulationen über etablierte Fahrer bei Audi als positives Signal. Aus seiner Sicht zeigt das Thema das wachsende Vertrauen in die operative Ausrichtung von Audi. Es beweise, dass die Erwartung im Fahrerlager, das Team werde künftig konkurrenzfähig sein, mittlerweile als akzeptierter Fakt und nicht als bloße Spekulation gesehen werde.

Trotz der Welle unbestätigter Behauptungen rund um Sainz und Piastri lässt Binottos klare Haltung kaum Zweifel am geplanten Kurs von Audi. Der italienische Projektleiter zeigt sich weiterhin zufrieden mit der Entwicklung von Hülkenberg und Bortoleto als Basis für den Einstieg des Teams in die Königsklasse.

Da vorerst keine offiziellen Veränderungen anstehen, bleiben die Gerüchte aus dem Fahrerlager rein unbestätigt. Audi setzt offenbar auf Kontinuität bei den Fahrern: Es wird fest damit gerechnet, dass Hülkenberg und Bortoleto das Team bei seinem Einstieg 2027 anführen werden.

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