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Verstappen und Leclerc teilen sich Startreihe in Singapur nach Strafen

Max Verstappen und Charles Leclerc stehen in Singapur in der ersten Reihe, während heftige Antriebsstrafen das hintere Feld durcheinanderwirbeln.

Von Michael de Vries - 2026-10-10T19:11:51.000Z - 2 Min. Lesezeit

Max Verstappen und Charles Leclerc teilen sich beim Großen Preis von Singapur in der Formel 1 die erste Startreihe nach einem Qualifying, das die Startaufstellung kräftig durcheinandergewirbelt hat. An der Spitze präsentiert sich ein klares Bild für zwei der Titelanwärter, doch direkt dahinter und im restlichen Feld sieht die Lage wegen Zuverlässigkeitsproblemen und Bauteil-Quotas völlig anders aus.

George Russell steht vor einer Aufholjagd vom Ende des Feldes. Ein Ausfall beim vorherigen Rennen in Malaysia zwang Mercedes zu massiven Motorenwechseln, wodurch sich die Startstrafen auf insgesamt 40 Plätze summierten. Obwohl Russell im Qualifying den siebten Platz holte, werfen ihn die Sanktionen auf Startplatz 21 zurück.

Red Bull erlebte am Samstag eigene technische Rückschläge, als Isack Hadjar von mehreren Defekten gebremst wurde und keine gültige Zeit setzen konnte. Obwohl er die Qualifikationsnorm verfehlte, erteilten die Stewards Hadjar die offizielle Starterlaubnis. Er wird neben Russell ganz hinten im Feld stehen, während das Team an der Fehlerbehebung an seinem Auto arbeitet.

Weitere Verschiebungen am Ende des Feldes bleiben möglich, während Teams ihre Optionen prüfen. Aston Martin kündigte an, den Motor an Fernando Alonsos Boliden vor dem Rennen zu tauschen. Zwar zieht das normalerweise ähnliche Strafen nach sich, die den Spanier neben Russell und Hadjar werfen würden, eine offizielle Bestätigung der FIA lag bei Redaktionsschluss jedoch noch nicht vor.

Hinter der ersten Reihe zeigt die restliche Top Ten den gewohnten Mix aus Spitzenteams und opportunistischen Qualifizierern. Lewis Hamilton startet als Dritter im Ferrari neben Kimi Antonelli im Mercedes auf Rang vier. McLaren belegt die dritte Reihe mit Lando Norris auf fünf und Oscar Piastri auf sechs. Pierre Gasly holte Platz sieben für Alpine, gefolgt von Liam Lawson und Arvid Lindblad in den Racing Bulls, während Nico Hulkenberg die Top Ten für Audi komplettierte.

Die untere Hälfte der Startaufstellung beherbergt die übrigen Teams und von technischen Änderungen betroffene Fahrer. Ollie Bearman und Esteban Ocon belegen die Startplätze elf und zwölf für Haas, vor Carlos Sainz als Dreizehntem für Williams. Gabriel Bortoleto startet als Vierzehnter für Audi, Franco Colapinto als Fünfzehnter für Alpine. Fernando Alonso taucht provisorisch als Sechzehnter für Aston Martin auf, vor Alexander Albon, Lance Stroll, Sergio Perez und Valtteri Bottas, bevor die schwer bestraften Wagen von Russell und Hadjar das 22 Autos starke Feld abrunden.

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