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Hadjar präsentiert Delfter-Blau-Helm für Dutch GP mit Hommage an Pokalpanne

Isack Hadjar hat für den Dutch Grand Prix einen speziellen Delfter-Blau-Helm präsentiert und nimmt damit die Trophäe aufs Korn, die er bei seinem Durchbruch-Podium 2025 in Zandvoort versehentlich zerbrach.

Von Lesley Bakker - 2026-08-17T19:01:00.000Z - 2 Min. Lesezeit

Photo: Yu Chu Chin / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Isack Hadjar hat für den Dutch Grand Prix in Zandvoort ein eigens angefertigtes Helmdesign enthüllt, das ästhetisch von traditioneller Delfter Keramik inspiriert ist und zugleich einen denkwürdigen Moment voller Selbstironie aus seiner jüngeren Vergangenheit aufgreift. Das Design markiert die Rückkehr an den Dünenkurs, an dem der französische Rennfahrer den ersten Podestplatz seiner Formel-1-Karriere feierte.

Das Herzstück des neuen Helms bildet die unverwechselbare blau-weiße Farbpalette im klassischen Stil der glasierten Keramik, für die das Gastgeberland weltweit bekannt ist. Statt sich rein auf traditionelle Muster zu beschränken, ließ Hadjar auf der Rückseite eine Illustration einer zerbrochenen Trophäe anbringen – eine augenzwinkernde Hommage an das Porzellan-Ehrenzeichen, das ihm vor zwölf Monaten beim Jubeln auf dem Podium versehentlich zu Bruch ging.

Neben der zersplitterten Trophäe zeigt eine Cartoon-Grafik seine eigene ungläubige Reaktion in jenem Augenblick, als der Pokal auf dem Treppchen auseinanderbrach. Die humorvolle Anspielung unterstreicht, wie schnell jenes Missgeschick zu einem der prägenden viralen Bilder des Rennwochenendes 2025 avancierte und ein potenziell peinliches Malheur in ein liebenswertes persönliches Markenzeichen verwandelte.

Das Sonderdesign folgt einer ähnlichen thematischen Richtung wie bei Max Verstappen, der für den nach aktuellem Rennkalender vorerst letzten Dutch Grand Prix ebenfalls ein maßgeschneidertes Delfter-Blau-Design vorbereitet hat. Vor dem bevorstehenden Abschied Zandvoorts aus dem Formel-1-Kalender setzen die landestypischen Würdigungen ein optisches Ausrufezeichen für das Team vor dem Wochenende.

Abseits der lokalen Kulturreferenzen und des zerbrochenen Pokals behielt Hadjar auch sein gewohntes persönliches Markenzeichen bei. Seine wiederkehrende Figur im Anime-Stil ist gut sichtbar auf der Helmschale platziert – für diesen Anlass angepasst, um den Jubel über sein wegweisendes Top-3-Ergebnis in den Dünen darzustellen.

Die Rückkehr an die niederländische Küste hat für den jungen Piloten echten emotionalen Wert. Der Sprung aufs Podest in Zandvoort festigte damals seinen Status in der Königsklasse, und der Auftritt mit dem maßgeschneiderten Design ist eine Verbeugung vor jener Strecke, die ihm das wegweisende Resultat bescherte.

Während sich das Fahrerlager auf das Rennwochenende einstimmt, sorgt Hadjars Mischung aus lokaler Tradition und charmanter Selbstironie für eine gelöste Stimmung. Auch wenn der sportliche Schlagabtausch auf dem welligen Küstenkurs intensiv werden dürfte, stellt die Hommage sicher, dass sein erstes Podium der Karriere mit einem Lächeln in Erinnerung bleibt.

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