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Vasseur erklärt Hamiltons Funkfrust über die Testfahrer-Rolle in Zandvoort

Ferrari-Teamchef Fred Vasseur hat sich zu Lewis Hamiltons scharfen Boxenfunk-Beschwerden an einem schwierigen Rennwochenende geäußert.

Von Nadia van Leeuwen - 2026-08-24T11:30:04.000Z - 2 Min. Lesezeit

Hamilton - 2016 Monaco GP 02
Photo: Andrew Locking / Wikimedia Commons · CC BY 2.0

Ferrari-Teamchef Fred Vasseur hat sich zu Wort gemeldet, um die strategischen Entscheidungen zu erläutern, die zu Lewis Hamiltons frustrierten Funksprüchen beim Großen Preis der Niederlande führten. Das Wochenende in Zandvoort erwies sich als ein weiterer anspruchsvoller Einsatz für das Team aus Maranello, der in einem Zieleinlauf gipfelte, bei dem beide Autos zum zweiten Mal in Folge das Podest verfehlten.

Während des Grand Prix machte Hamilton seinem Unmut über den Boxenfunk Luft und verglich seine Rolle an der strategischen Front zeitweise mit der eines experimentellen Versuchskaninchens. Der erfahrene Pilot äußerte scharfen Ärger, während sich die taktischen Weichenstellungen auf der Strecke entfalteten, was Beobachter über den zugrundeliegenden Plan in der Ferrari-Garage rätseln ließ.

Als die Zielflagge fiel, überquerte Hamilton die Linie auf dem vierten Platz. Sein Teamkollege Charles Leclerc folgte unmittelbar dahinter auf dem fünften Rang. Dies spiegelte exakt das umgekehrte Ergebnis des vorherigen Laufs in Budapest wider, unterstrich jedoch eine breitere Stagnation im Kampf um das Podium für den traditionsreichen italienischen Rennstall.

Vasseur trat nach dem Rennen vor die Medien, um die Beweggründe zu erklären, die Hamiltons deutlichen Schlagabtausch mit der Boxenmauer ausgelöst hatten. Dem Teamchef zufolge waren die taktischen Abweichungen zwischen den beiden Fahrzeugen absichtlich und nicht zufällig gewählt worden, um unter schwierigen Bedingungen maximal viele Informationen zu sammeln.

Zandvoort bot der Scuderia bereits ab den ersten freien Trainings eine komplizierte Kulisse. Das Management von Reifenverschleiß und Verkehr auf dem fließenden niederländischen Kurs erforderte Berechnungen in Bruchteilen von Sekunden, was die Kommunikation zwischen Fahrern und Ingenieuren unweigerlich belastete, als Positionen auf dem Spiel standen.

Indem das Team seine beabsichtigte Herangehensweise darlegte, hoffte die Führungsebene, verbleibende Spannungen bezüglich interner Bevorzugung oder willkürlicher Entscheidungen zu zerstreuen. Die unterschiedlichen Strategien sollten das Risiko über eine volatile Renndistanz streuen, auch wenn das unmittelbare Feedback aus dem Cockpit ausgesprochen harsch ausfiel.

Während sich Ferrari auf die nächste Runde im Kalender vorbereitet, verlagert sich der Fokus darauf, diese strategischen Lehren in pure Pace umzusetzen. Die Plätze vier und fünf sorgen für einen stetigen Zufluss wertvoller Punkte in der Konstrukteurs-WM, doch das Verpassen der Podiumszeremonie bleibt ein Ergebnis, das das Team unbedingt umkehren will.

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