APEX RACEWIRE Redaktion
Zandvoort bereitet sich auf letzten Dutch Grand Prix nach Sommerpause vor
Die Formel 1 startet in eine intensive Schlussphase 2026 auf dem historischen Zandvoort, das danach aus dem Kalender gestrichen wird.
Von Michael de Vries - 2026-08-19T15:20:44.000Z - 2 Min. Lesezeit
Die Formel 1 kehrt an diesem Wochenende nach einer vierwöchigen Sommerpause zum Dutch Grand Prix zurück – ein Ereignis von großer sentimentaler und sportlicher Bedeutung. Neben der Rückkehr zum Rennbetrieb markiert der Trip nach Zandvoort 2026 den Abschied von der legendären Strecke, die nach diesem Jahr nicht mehr Teil der Weltmeisterschaft sein wird.
Das Fahrerlager kehrt in eine Phase extremen Drucks zurück. Mit 12 Rennen in den verbleibenden 16 Wochen stehen die Teams vor einer unerbittlichen Belastung. Externe Faktoren werfen jedoch Schatten auf die zweite Saisonhälfte, da der finale Kalender aufgrund anhaltender Konflikte im Nahen Osten noch unsicher ist.
Das sportliche Interesse gilt primär dem Meisterschaftskampf bei Mercedes. Andrea Kimi Antonelli führt mit sechs Siegen und einem Vorsprung von 50 Punkten vor seinem Teamkollegen Lewis Hamilton. Trotz der Dominanz des Teams aus Brackley verschob sich das Momentum kurz vor der Pause, als Lando Norris und McLaren den Hungarian Grand Prix gewannen – ein Zeichen für einen engeren Titelkampf.
Für Max Verstappen ist das Wochenende ein Heimspiel mit hohem Einsatz. Der viermalige Weltmeister steckt in einer schwierigen Saison mit Red Bull und sucht weiterhin nach seinem ersten Saisonsieg. Vor ausverkauftem Haus will er an seine Erfolge auf der 4,259 km langen Strecke anknüpfen, auf der er zuvor dreimal in Folge gewann.
Die technischen Erwartungen sind gemischt. Während Mercedes der Maßstab bleibt, dürften der kurvige Kurs von Zandvoort eher Ferrari und McLaren liegen. McLaren hat die letzten beiden Ausgaben des Dutch Grand Prix gewonnen: Oscar Piastri 2025 und Lando Norris 2024.
Während sich die Teams auf das Rennwochenende einstellen, stellt sich die Frage, ob die Mercedes-Hegemonie in der zweiten Saisonhälfte ernsthaft gefährdet ist. Da der Abschied von Zandvoort einen endgültigen Charakter hat, werden die kommenden Tage zeigen, ob die Führenden ihre Führung behaupten können oder ob die Verfolger das Momentum aus Budapest nutzen.