APEX RACEWIRE Redaktion
F2-Trainingsformat fordert Cadillac F1-Testfahrer Herta heraus
Colton Herta, Cadillac F1-Testfahrer und aktuell für Hitech in der Formel 2 unterwegs, hat die streng regulierten Trainingssitzungen der Meisterschaft als eine erhebliche Umstellung im Vergleich zu seiner IndyCar-Vergangenheit bezeichnet.
Von Michael de Vries - 2026-05-02T19:35:28.000Z - 2 Min. Lesezeit
Der amerikanische Rennfahrer Colton Herta hat den straffen Trainingsplan innerhalb der Formel-2-Meisterschaft als einen wesentlichen Anpassungspunkt hervorgehoben. Der 26-Jährige, der jetzt für Hitech antritt, ist zudem Testfahrer bei Cadillacs Formel-1-Bestrebungen, was seine Eingewöhnung in die F1-Nachwuchsserie zu einer genau beobachteten Entwicklung macht.
Diese Beobachtung macht Herta, während er die besonderen Anforderungen des F2-Umfelds meistert. Er beschrieb das stark eingeschränkte Format für die Streckensitzungen als einen "Weckruf", eine offene Einschätzung der Umstellung, die von Fahrern verlangt wird, die in diese hochkompetitive europäische Aufstiegsserie wechseln. Die begrenzte Vorbereitungszeit fordert die Teilnehmer heraus, jede Minute auf der Strecke optimal zu nutzen.
Hertas Wechsel in die Formel 2 folgt auf eine erfolgreiche Karriere in der IndyCar Series, eine Meisterschaft, die er bewusst hinter sich ließ, um seinen lang gehegten Traum, die Formel 1 zu erreichen, zu verfolgen. Seine Entscheidung, im Alter von 26 Jahren getroffen, unterstrich ein klares Bekenntnis zu einer F1-Zukunft und richtete seine Karriereentwicklung auf Europas wichtigste Juniorenkategorie aus.
Das Streben nach einer europäischen Einsitzerkarriere ist seit seiner Jugend Teil von Hertas Plan. Als Sohn des ehemaligen IndyCar-Fahrers und Teambesitzers Bryan Herta war der Motorsport ein fester Bestandteil seiner Erziehung. Im Alter von 15 Jahren wagte er den Sprung über den Atlantik, um in der MSA Formula-Meisterschaft, heute bekannt als British F4, anzutreten, wo er in einer Saison, in der Lando Norris seinen ersten Juniorentitel gewann, den dritten Platz belegte.
Dieser frühe Ausflug legte den Grundstein für seine aktuellen Bemühungen. Während Herta in nordamerikanischen Open-Wheel-Rennen einen prominenten Ruf aufbaute, etablierten die grundlegenden Erfahrungen in den britischen Juniorenkategorien seine Vertrautheit mit europäischen Rennstrecken und Maschinen. Jetzt bei Hitech, will er diese Mischung aus Erfahrung in wettbewerbsfähige F2-Leistungen umsetzen.
Das erfolgreiche Meistern der komprimierten Trainingsfenster und der schnellen Setup-Änderungen, die der Formel 2 eigen sind, ist entscheidend für jeden Fahrer, der die Formel 1 anstrebt. Hertas offene Reflexion über diesen Aspekt deutet auf eine fortlaufende Lernkurve hin und demonstriert die spezifischen Herausforderungen, denen sich Fahrer auch mit umfangreicher professioneller Rennerfahrung stellen müssen, wenn sie in die F2 einsteigen. Seine Fähigkeit zur schnellen Anpassung wird der Schlüssel zu seinem Fortschritt auf dem anspruchsvollen Weg zur F1 sein.